Dienstag, 1. August 2017

[Rezension] Im Bann der Jägerin



Autor: Christine Feehan

Reihe: Der Bund der Schattengänger 12

Format: Taschenbuch

Preis: 9,99€

Seitenzahl: 560

Erscheinungsdatum: 13. März 2017




Inhalt


Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpferinnen und Kämpfer, deren Fähigkeiten von dem genialen Wissenschaftler Dr. Peter Whitney verstärkt wurden. Eine von ihnen ist die betörend schöne Cayenne, deren Kuss giftig ist und die deshalb von ihren eigenen Leuten verfolgt wird. In den Bayous von Louisiana hoffte sie, endlich in Sicherheit zu sein, doch sie hat nicht mit Schattengänger Trap Dawkins gerechnet – weder damit, dass es Trap gelingen würde, sie aufzuspüren, noch mit der fatalen Anziehungskraft, die er auf sie ausübt.

Rezension


Wie alle Bücher dieser Autorin liebe ich auch dieses hier und habe es in einem Rutsch durchgelesen <3
Cayenne ist so wunderbar tollpatschig und Trap so unglaublich nervig...jedenfalls manchmal. Mich hat das Buch von Anfang an begeistert, denn eine Liebe, die nicht sein darf und gegen die sich beide wehren, nur um sich ihr am Ende doch hinzugeben, ist doch immer wieder faszinierend. Mitfiebern, lachen und sich aufregen, darüber das sich die Charaktere doch ganz anders verhalten als man selbst es getan hätte. Ich liebe es wie die Autorin einen immer so in ihre Geschichten hineinziehen kann und deswegen kann ich sie nur immer wieder weiterempfehlen.

[Rezension] Die Dämonenakademie - der Erwählte



Autor: Taran Matharu

Reihe: Dämonenakademie Band 1

Format: Taschenbuch

Preis: 12,99€

Seitenzahl: 496

Erscheinungsdatum: 31. Oktober 2016




Inhalt


Der 15-jährige Waisenjunge und Hufschmiedlehrling Fletcher hat es nicht leicht in seinem Dorf. Vor allem Didric, der verwöhnte Sohn des reichsten Mannes, macht ihm das Leben zur Hölle. Doch dann entdeckt Fletcher, dass er die seltene Gabe besitzt, einen Dämon zu beschwören – den feuerspuckenden Ignatius. Als Fletcher eines Verbrechens angeklagt wird, das er nicht begangen hat, müssen er und Ignatius fliehen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu einer geheimnisvollen Akademie, auf der Fletcher zum Dämonenkrieger ausgebildet werden soll, denn Orks drohen, die Welt der Menschen zu überfallen. Für den jungen Hufschmied und den kleinen Dämon beginnt das größte und gefährlichste Abenteuer ihres Lebens.

Rezension


Es war mal ein etwas anderes Buch. Teilweise kam es mir so vor als wären Harry Potter und Herr der Ringe zusammengeworfen worden, doch trotz allem konnte ich mich gut auf das Buch einlassen und konnte es recht schnell durchlesen.
Die Vorurteile in Fletchers Welt sind teilweise recht erschütternd und es gibt so viele von ihnen das die Welt darunter einzubrechen scheint.

[Rezension] Geliebte der Dunkelheit



Autor: Christine Feehan

Reihe: Der Bund der Schattengänger 11

Format: Taschenbuch

Preis: 9,99€

Seitenzahl: 544

Erscheinungsdatum: 11. September 2016




Inhalt


Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Fähigkeiten durch den genialen Wissenschaftler Dr. Peter Whitney verstärkt wurden. Einer von ihnen ist Wyatt Fontenot, ein Mann von geradezu tödlicher Schnelligkeit und Schönheit. Ein Mann, den die verführerische Pepper gerade dringend an ihrer Seite braucht, denn die drei kleinen Mädchen, die sich in Peppers Obhut befinden, schweben in höchster Gefahr. Kann Wyatt Pepper und ihren Schützlingen helfen? Und können Wyatt und Pepper der ebenso magischen wie verbotenen Anziehungskraft, die sie aufeinander ausüben, widerstehen?

Rezension

Wyatt und Pepper sind unglaublich, ob als Team im Kampf oder im Privatleben zusammen. Es ist unglaublich zu sehen wie weit Menschen gehen um die zu schützen die ihnen etwas bedeuten. Pepper ist vor allem eine unglaublich willensstarke Frau, die sich trotz aller Widrigkeiten ihre Menschlichkeit behalten hat.
Wieder einmal konnte ich ein Buch von Christine Fehan nicht aus der Hand legen bis ich es in einem Rutsch durch hatte und nun schon wieder dem nächsten entgegen fiebern muss.
Für Fans des Urban Fantasy Genres kann ich die Buchreihe nur empfehlen. 

[Rezension] Im Bann der Wölfe



Autor: Patricia Briggs

Reihe: Alpha & Omega 4

Format: Taschenbuch

Preis: 9,99€

Seitenzahl: 448

Erscheinungsdatum: 12. September 2016




Inhalt

Ihr neuestes Abenteuer führt Anna und Charles, das gefährlichste Werwolfpärchen der USA, nach Arizona. Eigentlich wollen die beiden dort nur einen Freund besuchen, doch was als harmloser Urlaubstrip beginnt, wird schon bald zu Annas und Charles’ nächstem Spezialauftrag: Eine Fae, ein tückisches und kaltblütiges Geschöpf, stiehlt Menschenkinder und ersetzt sie durch Trugbilder. Wenn es Anna und Charles nicht gelingt, die Entführerin aufzuhalten, ist ein Krieg zwischen Fae und Menschen unausweichlich.

Rezension

Es ist unglaublich gewesen eine neues Seite an Charles zu beobachten und zu sehen wie die Beziehung von Anna und Charles enger, reifer und tiefer wird.
Der 3. Band der Reihe hatte mich ein wenig enttäuscht, doch mit dem neuen Buch hat die Autorin mich wieder mitgerissen und mich fiebern lassen ob sich noch alles für Anna und Charles zum Guten entwickelt.

Freitag, 21. Juli 2017

[Rezension] Black Dagger - Rehvenge & Ehlena



Autor: J.R.Ward

Reihe: Black Dagger Reihe Band 7 der Doppelbände

Format: Taschenbuch

Preis: 9,99€

Seitenzahl: 928

Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2016




Inhalt


Clubbesitzer Rehvenge ist ein Symphath – ein Vampir, der die Gedanken und Gefühle anderer manipulieren kann. Deshalb hat er sich einst geschworen, niemals eine Beziehung einzugehen. Bis er die bezaubernde Vampirin Ehlena kennenlernt und sich in sie verliebt. Doch das Glück der beiden steht nicht nur wegen Rehvenges Symphathen-Fähigkeiten unter keinem guten Stern, er ist auch in dunkle Geschäfte verwickelt, die er vor Ehlena verheimlicht. Ist ihre Liebe wirklich stark genug, um alle Hindernisse zu überwinden?


Rezension


Ein Buch von J.R.Ward? Wird das nicht langsam langweilig? Und Vampire sind doch total out!
Das durfte ich mir vor ein paar Tagen anhören und ich kann ganz deutlich ein Nein dazu sagen. Es wird nie langweilig etwas von der Bruderschaft zu lesen und auch wenn Rehvenge nicht direkt zur Bruderschaft der Black Dagger gehört, so ist es doch verdammt spannend gewesen zu lesen wie sich Ehlena und er näher kommen und allen Widrigkeiten zum Trotz zusammen kommen.

Montag, 10. April 2017

[Rezension] Für dich soll's tausend Tode regnen



Autor: Anna Pfeffer

Reihe: Einzelband

Format: Taschenbuch

Preis: 14,99€

Seitenzahl: 320

Erscheinungsdatum: 12.09.2016




Inhalt

Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …

Rezension

Ich glaube ich hatte schon lange nicht mehr einen Lachflash nach dem anderen beim Lesen eines Buches. Während Emi also immer wieder Menschen in ihren Gedanken auf skurrilste Arten und Weisen sterben lässt, sitze ich auf meinem Sofa und wische mir die Lachtränen aus den Augen.
Das Verhältnis von Emi und Erik entwickelt sich langsam aber stetig und ich habe mich bei manchen Challenges vor Eckel geradezu geschüttelt. Das die wohl bekannteste Zicke, sich als das größte Scheusal von allen entpuppt und alles zunichte machen möchte überrascht zum Ende hin nun wirklich nicht mehr 😉
Das Buch hat mich von vorne bis hinten überzeugt und ich empfehle es momentan jedem weiter 😍

Bewertung

Freitag, 7. April 2017

Prolog


1 Woche vor Ausbruch des Virus


Langsam atmen. Tief und konzentriert atmen. Das Ziel anvisieren. Entspannen.
Diese Dinge hörte Elena schon seit Jahren von ihrem Trainer und immer wieder bemerkte sie wie wichtig das Entspannen war, denn war sie verspannt so verzog sie viel eher den Bogen und ihr Pfeil landete nicht in der Mitte der Zielscheibe.
Sie konzentrierte sich und lies die Sehne los. Der Pfeil flog schnell und kraftvoll in Richtung Zielscheibe und bohrte sich mit einem erstaunlich lauten Geräusch in den roten Kreis.
Sie wollte schon lächeln und vielleicht ein wenig jubeln, aber im nächsten Moment schlug ihr schon jemand mit einem Hefter auf den Kopf.
„Du hast zu lange gebraucht! Jetzt stell dir mal vor jemand würde dich angreifen und du brauchst so lange um zu zielen, du bist tot ehe du den Pfeil losgelassen hast!“, brummte eine Stimme hinter ihr und als Elena sich umdrehte blickte sie in das hagere Gesicht ihres Trainers. Seine grauen Haare hingen ihm ein wenig ins Gesicht und seine braunen Augen hatten einen gräulich-milchigen Rand. Er hatte sich mal wieder einen Bart wachsen lassen und seine Klamotten sahen so aus als wären sie nicht gebügelt worden. Er tat Elena ein wenig leid, denn seit seine Frau ihn verlassen hatte lies er sich gehen und sie vermutete sogar das er nicht ein mal wusste wie man bügelte.
„Aber warum sollte mich denn bitte jemand angreifen?“, wagte sie zu zweifeln und bekam dafür direkt noch mal eines über gebraten.
„Das sollte nur ein Beispiel sein und jetzt mach es noch mal!“, fuhr er sie an und trat einen Schritt zurück um sie schießen zu lassen.
Und diesmal schoss sie nach einem Blick auf die Zielscheibe direkt und traf punktgenau in die Mitte. Sie trainierte seit zehn Jahren mit Pfeil und Bogen und seit sie einige Filme über Robin Hood gesehen hatte setzte sie alles daran genau so gut zu werden wie er. Natürlich war das in den Filmen alles nur gestellt, dennoch wollte sie es können und so konnte sie nach einigem Training ohne groß zu Zielen die Mitte der Scheibe treffen, einem Menschen einen Apfel vom Kopf schießen und an sehr, sehr guten Tagen konnte sie sogar ihren zuvor abgeschossenen Pfeil spalten. Das war ihr aber bis jetzt nur zwei mal gelungen und so bildete sie sich nicht wirklich etwas drauf ein.
Mit leicht hochgezogener Augenbraue wandte sie sich an ihren Trainer , der ohne ein Wort zu sagen nickte und dann auf die Uhr deutete.
Ein Blick auf die Uhr genügte und Elena begann zu fluchen. In einer halben Stunde musste sie es schaffen einen Weg zurück zu legen der eigentlich eine Stunde dauerte, um ihren kleinen Bruder aus der Vorschule abzuholen und ihn nach Hause zu bringen. Da heute ihr freier Tag war musste sie das wohl oder übel übernehmen, da ihre Eltern außer Landes waren und man sich auf ihren Halbbruder Randall nicht verlassen konnte.
Dieser sture und eigensinnige Junge brachte sich in mehr Schwierigkeiten als er alleine bewältigen konnte.
Schnell zog sie sich um und rannte los. Ein mal mehr dankte sie den Engeln dafür das sie früher sehr viel mehr Sport gemacht hatte und dadurch schnell war und genug Ausdauer besaß um den Weg tatsächlich in einer halben Stunde durch zu rennen.
Außer Atem kam sie in der Vorschule ihres Bruders an und sah ihn schon mit seiner Lehrerin vor der Schule sitzen.
Da sie den Bogen einfach geschultert hatte, schüttelte ihr Bruder nur grinsend den Kopf und verabschiedete sich von seiner Lehrerin um Elena ein Stück entgegen zu laufen.
Ihr Bruder Spy war der süßeste und netteste Junge den sie kannte und Elena vergötterte ihn abgöttisch. Eigentlich hieß er Spyridios aber alle riefen ihn dank Elena Spy, wollte sie doch nicht das er schon mit seinen nur fünf Jahren wegen seines Namens gehänselt wurde.
Spy hatte die selbe Augenfarbe wie Elena, ein Grau das viel eher an Silber erinnerte nur das dieser Glanzeffekt fehlte. Auch seine Haare waren wie die ihren in einem dunklen Braun gehalten das in der Sonne manchmal einen leichten Rotstich aufwies.
Für sein Alter war er ziemlich klein, denn er erreichte nicht einmal die 1,10m und Elena machte sich Sorgen das er immer etwas kleiner bleiben würde als die Meisten. War es als Frau nicht schlimm und wurde als süß oder liebreizend angesehen so wurden Männer nicht wirklich als voll genommen wenn sie zu klein waren.
Grinsend lief ihr kleiner Schatz neben ihr her und summte leise. Es schien als wäre sein Tag klasse verlaufen und das freute Elena, denn alle hatten sich Sorgen um ihn gemacht. Er war weit intelligenter als seine Altersgenossen und langweilte sich schnell wenn er nicht gefördert wurde.
„Na was soll ich dir heute kochen?“, fragte sie einfach munter drauf los.
Ihr Bruder blickte sie von unten herauf an und sah sie mit strahlenden Augen an.
„Kannst du mir Lasagne machen? Bitte, bitte.“
Kurz überlegte sie ob es sich lohnte eine Lasagne zu machen, da weder ihre Eltern da waren noch ihr Halbbruder. Randall war seit einer Woche bei einem Freund und ihre Eltern besuchten Verwandte in Griechenland.
Als sie aber in die hoffnungsvollen Augen ihres Bruder blickte, dessen Lieblingsessen Lasagne war, schmiss sie alle Bedenken über Bord und nicke ihm zu, machte in Gedanken aber schon einen Sprung und fragte sich ob ihre Pfeile schon angekommen waren.
Ihre alten waren abgenutz und ihr Trainer hatte ihr nahe gelegt sich neue zu bestellen, was sie auch gemacht hatte. Die fast schon zweihundert Pfeile würden wohl einige Zeit reichen.
Während er jubelte liefen sie gerade an einem Mann vorbei der Elena einfach im Gedächtnis hängen bleiben würde, denn er sah gut aus. Blonde Haare, braune Augen und durch trainiert, doch leider konnte sie ihn nicht weiter mustern da sie an einander vorbei liefen.



James hätte sich fast nach der jungen Frau umgedreht an der er eben vorbei gelaufen war, denn gefallen hatte sie ihm definitiv. Lange, gewellte, braune Haare und fast schon silberfarbene Augen. Ein schlanker und durch trainierter Körper, an dem ihre engen Klamotten wie eine zweite Haut gesessen hatten und dieser Blick ihrer silbernen Augen...er konnte gar nicht anders als sich vorzustellen sie in seinem Bett zu haben.
Schnell schüttelte er den Kopf, denn erstens würde er sie wahrscheinlich eh nicht wieder sehen und zweitens war er auf den Weg zu seiner Schwester. Nach fünf Jahren Haft würde er sie nun zum ersten mal wieder sehen, vor allem aber würde er seinen Neffen endlich kennen lernen. Der Kleine war keine zwei Jahre alt und seine Schwester hat ihren Sohn nach ihrem Bruder benannt.
So manch einer hätte vielleicht gesagt das es dumm von ihm gewesen war Selbstjustiz zu üben, oder es zumindest zu versuchen, aber er selbst hatte nicht einfach weiter leben können hätte er es nicht versucht. John Williams war ein mal einer von James besten Freunden gewesen, sie waren zusammen aufgewachsen und James hatte ihm vertraut.
Bis dieses Arschloch es gewagt hatte Annie, James jüngere Schwester, zu vergewaltigen und sich aus dem Staub zu machen. Die Polizei hatte seine Spur recht bald verloren, doch James, der mit John aufgewachsen war, wusste wie er dachte und wo er sich verstecken würde. Also war er losgezogen, hatte ihn aufgespürt und so lange auf ihn eingeschlagen bis jemand die Polizei gerufen und diese ihn von John weg gezerrt hatte.
Vor Gericht hatte James ohne mit der Wimper zu zucken zugegeben das es seine Absicht gewesen war John zu töten und so sehr der Richter ihn auch verstand, so musste er sich doch leider an die Gesetze halten und James wegsperren.
Durch die Wärter hatte er zwei Wochen später erfahren das John von einem anderen erschossen wurde, dessen Freundin er ebenfalls vergewaltigt hatte.
Das hatte James milder gestimmt und er hatte die fünf Jahre im Gefängnis gut überstanden, er hatte sogar einige mehr oder weniger 'gute' Freunde gewonnen. Er war durch seine Zeit im Gefängnis fitter geworden, da man sich gegen die richtig bösen Jungs verteidigen und durchsetzen musste.
Voller Vorfreude lief er schneller, da er schon das Haus seiner Schwester und ihres Mannes sah.



Marigold Turner sah lächelnd aus dem Fenster als die Kinder ihrer Nachbarin an ihrem Garten vorbei liefen. Die Tochter lebte noch bei ihren Eltern um ihnen mit ihrem Restaurant und der Erziehung des Jungen zu helfen, denn bei ihrer Mutter war Krebs diagnostiziert worden und für die Familie war es natürlich ein großer Schock gewesen.
Als vor einigen Jahren ihr eigener Mann gestorben war, hatte die junge Elena ihr viel Gesellschaft geleistet. Die damals vierzehnjährige war jeden Tag nach der Arbeit vorbei gekommen um mit Marigold über ihren Mann zu sprechen.
Ihr Mann, Edward Turner, war vor acht Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen und Marigold war kurz davor gewesen sich das Leben zu nehmen und wäre in diesem Moment nicht zufällig Elena vorbeigekommen um nach ihr zu sehen, so würde sie jetzt sicher nicht mehr unter den Lebenden weilen.
Mittlerweile war sie dankbar dafür das Gott jemanden geschickt hatte um ihr Leben zu retten.
Edward hätte sicher nicht gewollt das sie ihr Leben vorzeitig beendete.


tbc